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LIMBACHER RAD-RUNDE – Zum Stöffelturm

Die Limbacher Rad-Runde „Zum Stöffelturm“ ist eine abwechslungsreiche Entdeckungstour durch den Oberen Westerwald. Auf rund 47 Kilometern verbindet sie das Wanderdorf Limbach mit kulturellen, historischen und landschaftlichen Höhepunkten der Region. Die Strecke führt durch stille Flusstäler, vorbei an klösterlicher Geschichte, lebendiger Stadtatmosphäre und eindrucksvollen Zeugnissen des Basaltabbaus. Weite Ausblicke, abwechslungsreiche Waldlandschaften und der markante Stöffelturm machen diese Runde zu einem besonderen Erlebnis, das Naturgenuss und Regionalgeschichte verbindet.

46,6 km
Länge

3:17 Stunden
Dauer

660
Höhenmeter

Mittel
Schwierigkeit

⭐ Tour-Highlights

Nistermühle & Hachenburg – Vom Tal hinauf ins Stadtleben

Zunächst erreicht die Tour die ruhig im Grünen gelegene Nistermühle, wo Wasser, Mühlengebäude und Talruhe den Rhythmus bestimmen. Anschließend geht es in einem spürbaren Anstieg hinauf nach Hachenburg, der Kraft fordert, aber belohnt wird. Oben angekommen, erwarten dich Schloss, Marktplatz und die historische Altstadt mit lebendigem Stadtflair – ein eindrucksvoller Wechsel von stiller Landschaft zur urbanen Höhe.

Gräbersberg – Höhepunkt mit Weitblick

Hinter Hachenburg führt die Route hinauf auf den 513 Meter hohen Gräbersberg. Oben angekommen erreichst du die bei Wandernden und Radfahrenden beliebte Alpenroder Hütte. Direkt daneben erhebt sich der Gräbersberg-Aussichtsturm mit einem beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick über den Hachenburger Westerwald, bei guter Sicht bis ins Siebengebirge. Der Turm ist ein beliebtes Ziel für Naturbeobachtungen und eindrucksvolle Fotos. Ein Abstecher zum nahe gelegenen Tongrubenweiher Böhmsfund ist ebenfalls möglich.

Stöffelturm – Industriekultur mit Weitblick

In Stockum-Püschen erreichst du den Stöffel-Park, einen einzigartigen Tertiär-, Industrie- und Erlebnispark auf einem ehemaligen Basaltabbaugebiet. Am Kraterrand erhebt sich der 2006 eingeweihte, 16 Meter hohe Stöffelturm aus Stahl. Nach einem kurzen, knackigen Anstieg eröffnet sich ein weiter Blick über das rund 140 Hektar große Parkgelände mit Basaltwänden, Hallen und Weihern – und weit hinaus über den Westerwald. Entlang alter Abbaubereiche und industrieller Relikte wird hier die Geschichte des Basaltabbaus eindrucksvoll erlebbar.

Zisterzienserkloster Marienstatt – Geschichte, Ruhe und Rückkehr

Zurück im Tal der Großen Nister erreicht die Tour mit dem Zisterzienserkloster Marienstatt ihren stimmungsvollen Abschluss. Kirche, Klostermauern, Brücke und Brauhaus bilden ein eindrucksvolles Ensemble aus jahrhundertealter Geschichte, spiritueller Ruhe und gelebter Gastlichkeit. Die stille Passage durch das Klostertal wirkt wie ein Innehalten, bevor die Strecke zurück nach Limbach führt.

🍻 Einkehrtipps auf der Strecke und in der Umgebung

Alpenroder Hütte – Einkehr mit Aussicht

Die Alpenroder Hütte ist ein beliebter Rastpunkt am Gräbersberg. Im gemütlichen Hüttenambiente oder auf der Terrasse mit Blick ins Tal laden regionale Küche, Kaffee und Kuchen zu einer entspannten Pause auf der Radrunde ein.

Café Kohleschuppen – Pause im Stöffel-Park

Im historischen Stöffel-Park lädt der Café Kohleschuppen an Sonn- und Feiertagen zur Rast ein. Kaffee und Kuchen genießt du hier in besonderer Industriekulisse – ein stimmungsvoller Zwischenstopp auf der Radrunde.

Brauhaus Marienstatt

Im Brauhaus Marienstatt erwarten dich herzliche Gastlichkeit, regionale Küche und frisch gebrautes Klosterbier. Nach deiner Tour kannst du hier in historischem Ambiente einkehren, gemütlich sitzen und die besondere Atmosphäre des Zisterzienserklosters genießen.

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