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LIMBACHER RAD-RUNDE – Burg Hartenfels

Die Limbacher Rad-Runde „Burg Hartenfels“ verbindet Limbach mit einer Reihe eindrucksvoller Ziele im Oberen Westerwald. Auf der Strecke liegen die historische Nistermühle, die Residenzstadt Hachenburg, der stille Judenfriedhof sowie die Westerwälder Seenplatte mit dem Dreifelder Weiher. Hoch über Hartenfels thront die mittelalterliche Burgruine „Schmanddippe“ aus dem 13. Jahrhundert. Auf dem Rückweg führen ruhige Wege über Herschbach und Mündersbach, vorbei am Windpark auf dem Hartenfelser Kopf, bevor die Runde wieder hinab nach Limbach führt – eine Tour, die Landschaft, Geschichte und regionale Kultur abwechslungsreich vereint.

50,6 km
Länge

3:40 Stunden
Dauer

770
Höhenmeter

Mittel
Schwierigkeit

⭐ Tour-Highlights

Nistermühle – Geschichte im Nistertal

Zu Beginn der Tour erreichst du die idyllisch im Nistertal gelegene Nistermühle, eine historische Wassermühle, die bereits 1234 erwähnt wurde. Bekannt ist sie auch als Zufluchtsort von Konrad Adenauer im September 1944 – eine Gedenktafel erinnert daran. Umgeben von Wasser, alten Gebäuden und Talruhe lädt dieser geschichtsträchtige Ort zum kurzen Innehalten ein, bevor der spürbare Anstieg hinauf nach Hachenburg beginnt.

Hachenburg – Residenz und Erinnerung

Oben angekommen streift die Route die Residenzstadt Hachenburg mit Schloss, Marktplatz und dicht stehenden Fachwerkhäusern – die Silhouette vermittelt das Gefühl, im Herzen des Oberen Westerwaldes anzukommen. Am Stadtrand führt der Weg am jüdischen Friedhof vorbei, einem ruhigen Erinnerungsort mit alten Grabsteinen, der von der langen jüdischen Geschichte der Stadt erzählt. Ein stiller, eindrucksvoller Abschnitt, der dem Weiterweg nach Alpenrod besondere Tiefe verleiht.

Wiedquelle – Wo der Bach beginnt

Bei Linden sprudelt die Wiedquelle hervor – der natürliche Beginn des 102 km langen Wied-Bachs, der den Westerwald Richtung Rhein durchzieht und rund 770 km² Landschaft entwässert. Als klarer Ursprung im Grünen ist dieser stille Punkt mehr als nur ein Wasserfleck: Hier beginnt die Reise des Wassers, das später Seen, Täler und Orte prägt. Eingebettet in naturnahe Wege, lädt die Quelle zum Innehalten ein – ein poetischer Auftakt für alle, die den Lauf der Wied auf deiner Runde spüren wollen.

Westerwälder Seenplatte & Dreifelder Weiher

Mit dem Dreifelder Weiher erreichst du das größte Gewässer der Westerwälder Seenplatte. Bereits im 17. Jahrhundert vom Fürsten zu Wied angelegt, liegt der 123 Hektar große See wie ein weites, stilles Becken inmitten der Hügellandschaft. Sanfte Uferwege, offene Wasserflächen und der Blick über Wiesen und Wälder prägen diesen Abschnitt. Trotz seiner Beliebtheit bewahrt der Weiher eine ruhige Atmosphäre und bildet einen besonderen landschaftlichen Höhepunkt der Tour.

Hartenfels & Burgruine Schmanddippe

Vom Dreifelder Weiher ist Hartenfels schnell erreicht. Hoch über dem Ort thront die Burgruine „Schmanddippe“ aus dem 13. Jahrhundert, die über einen kurzen, aber knackigen Anstieg zugänglich ist. Oben öffnet sich ein weiter Rundblick über die Westerwälder Seenplatte und die umliegenden Höhen. Zwischen den alten Mauern wird die Geschichte greifbar – ein Ort zum Innehalten, Rasten und Genießen. Der emotionale Höhepunkt der Radrunde.

© Bild: Peter Lindlein

Windpark Hartenfelser Kopf – Energie & Weitblick

Hinter Mündersbach steigt die Route hinauf zum Windpark auf dem Hartenfelser Kopf. Die Windräder stehen markant auf dem Höhenzug und eröffnen weite Blicke über den Westerwald – ein spannender Kontrast zwischen moderner Energiegewinnung und traditioneller Kulturlandschaft. Von hier führen lange, angenehme Abfahrten hinunter nach Wied, wo Wiesen, Bachlauf und ein spürbarer Temperaturwechsel das Wiedtal ankündigen. In einem letzten Bogen geht es an Hachenburg vorbei zurück Richtung Limbach – die Landschaft wird vertrauter, die Steigungen kürzer, bis sich die Runde wieder schließt.

🍻 Einkehrtipps auf der Strecke und in der Umgebung

Brauhaus Marienstatt

Im Brauhaus Marienstatt erwarten dich herzliche Gastlichkeit, regionale Küche und frisch gebrautes Klosterbier. Nach deiner Tour kannst du hier in historischem Ambiente einkehren, gemütlich sitzen und die besondere Atmosphäre des Zisterzienserklosters genießen.

Cafe-Restaurant "Haus am See"

Direkt am Ufer des Dreifelder Weihers lädt das Café-Restaurant Haus am See zur entspannten Rast ein. Sonnenterrasse, weiter Seeblick sowie Kaffee, Kuchen und herzhafte Küche machen es zum idealen Stopp auf der Radrunde.

Hachenburg

In Hachenburg laden gemütliche Cafés, traditionelle Gasthäuser und einladende Marktplatzlokale zur Pause ein. Ob ein Stück Kuchen, ein kühles Getränk oder eine herzhafte Mahlzeit – die Altstadt bietet zahlreiche Genussstationen für jeden Geschmack auf deiner Radrunde.

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